Schlitzer (Original: Slash) ist ein dünner, muskulöser,[5] räudiger,[6] breitschultriger,[7] braun getigerter Kater, über dessen Vorderbeine sich ein weißer Fellstreifen zieht[8] und der eingerissene Ohren hat, die an den Spitzen[9] ebenfalls eingerissen sind.[8] Außerdem hat er einen geringelten Schwanz[10] und ein von Narben übersätes Fell, welches kreuz und quer mit alten Wunden überzogen ist.[8] Zudem fehlen ihm die Hälfte seiner Schnurrhaare[7] und er hat eine vernarbte Schnauze,[11] sowie lange,[12] dornenscharfe Krallen.[13]

Lebensgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtig: Bedenke, dass du in diesem Abschnitt Referenzen angeben musst. Wie das geht kannst du hier nachlesen. Ergänzungen ohne Referenzen werden rückgängig gemacht.
Spoilerwarnung: In diesem Abschnitt findet keine Abgrenzung zwischen den Ereignissen einzelner Bücher statt. Der Inhalt kann sowohl aus deutschen als auch aus englischen Büchern stammen.
Folgt

Auftritte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staffel 5[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der geteilte Wald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grauer Flug bemerkt den Geruch von Streunern auf dem Moor und hört schließlich zwei Katzen, ein Kater und eine Kätzin. Der Kater knurrt die Kätzin an, dass er keine Zeit habe und sie alleine gehen könne, da sie kein Junges mehr sei. Als Grauer Flug sich versehentlich zu laut bewegt, tut der Kater dies als Geräusche von Beutetieren ab, will jedoch nicht, dass die Kätzin sie jagen geht, da sie zunächst einigen anderen unbekannten Katzen folgen solle. Grauer Flug schafft es schließlich, sich den beiden Katzen soweit zu nähern, dass er sie sehen kann und findet, dass der Kater, der von der Kätzin Schlitzer genannt wird, erfahren und wie ein schwerer Gegner aussehe.
Schlitzer redet weiter und erklärt der Kätzin, was sie alles über die unbekannten Katzen, denen sie folgen solle, herausfinden soll. Als sie nach dem Grund fragt, faucht er wütend, dass sie einfach seinen Befehlen gehorchen solle und ihn nicht hintergehen solle, wie Himmelsstern es getan habe, da er bei ihr nicht so nachgiebig sein werde wie er es bei Himmelsstern war. Nach einigen weiteren Drohungen geht Schlitzer schließlich weg. Grauer Flug fragt sich, wie lange er bereits in ihrem Territorium herumwandert und fühlt sich durch ihn an die Erlebnisse mit Einauge erinnert.
Als Großer Schatten fragt, wo ihre Gruppe ihr neues Lager aufschlagen sollte, erinnert Grauer Flug sich an Schlitzers Befehl an die fremde Kätzin, deren Name Farn lautet, und kommt zu dem Schluss, dass sie eh nichts dagegen unternehmen können und er die Gruppe lieber zu einem anderen Zeitpunkt warnen würde. Stattdessen denkt er darüber nach, nach Farn zu suchen, da sie nicht böse zu sein, sondern einfach nur durch Schlitzer verängstigt schien.
Als Kieselherz Grauer Flug wegen seiner Atemprobleme behandelt, überlegt Grauer Flug, Kieselherz vor Schlitzer und Farn zu warnen, entscheidet sich aber dagegen, da es keine weiteren Spuren von ihnen gegeben habe. Er hofft, dass Farn es geschafft habe, Schlitzer zu entkommen.
Grauer Flug ist besorgt, als Kieselherz ankündigt, alleine Kräuter sammeln zu gehen, da er auf Farn oder Schlitzer treffen könnte. Des Weiteren lehnt er auch Schiefers Vorschlag, das Moor zu besuchen ab, da er das Lager nicht alleine lassen will, solange sich die Streuner in ihrem Trerritorium herumtreiben. Schließlich verbringt er jeden Tag Zeit damit, nach den beiden Ausschau zu halten.
Grauer Flug spürt Farn auf und fragt sich, ob sie auf dem Weg zu einem Treffen mit Schlitzer sei. Als er jedoch keine Spur von Schlitzer entdeckt, beschließt er, Farn über Schlitzers Pläne auszufragen. Beim Erwähnen von Schlitzers Namen sieht er Angst in Farns Augen aufblitzen. Sie erwähnt, dass er ihr immer beim Jagen geholfen habe. Als Grauer Flug meint, dass sie sich nicht so von Schlitzer herumschubsen lassen solle, erklärt sie ihm, dass sie keine andere Wahl habe, da Schlitzer sie sonst töten würde. Auf ihre Nachfrage hin versichert Grauer Flug ihr, dass er Schlitzer nichts von ihrem Gespräch erzählen werde und schlägt ihr vor, dass sie ihn davon überzeugen sollte, dass das Beobachten der Lager im Wald Zeitverschwendung sei, da er nie im Kampf gegen sie gewinnen könne. Farn meint daraufhin, dass Schlitzer niemals glauben würde, dass es Katzen gebe, die er nicht besiegen könne, allerdings schlägt sie vor, ihn abzulenken, damit die Katzen im Lager sich auf seinen Angriff vorbereiten könnten. Sie kündigt an, dass Schlitzer den Angriff nicht allein, sondern zusammen mit weiteren Katzen planen würde, woraufhin Grauer Flug denkt, dass Schlitzer genau wie Einauge sei.
Als Grauer Flug auf Wolfsmilch und ihre Jungen trifft und sie sich über die Beuteknappheit unterhalten, denkt Grauer Flug, dass auch Streuner wie Einauge und Schlitzer daran Schuld seien. Auch sorgt er sich um die Sicherheit der kleinen Familie während Schlitzer sich in dem Gebiet herumtreibt.
Als Grauer Flug auf Donner trifft und dieser meint, dass Großer Schatten ihn geschickt habe, befürchtet Grauer Flug, dass Schlitzer das Lager angegriffen habe.
Auf dem Rückweg treffen sie auf Farn und Grauer Flug fragt sie, ob sie mit Schlitzer gesprochen habe, was sie bejaht. Sie erklären Donner wer Schlitzer ist. Grauer Flug lädt Farn in ihr Lager ein, damit sie sicher vor Schlitzer ist. Als Donner fragt, warum Schlitzer das Lager ausspioniert haben will, erklärt Farn, dass er es nicht möge, "sein" Land mit anderen Katzen zu teilen. Sie erzählt, dass sie früher im Zweibeinerort gelebt hätten, aber Schlitzer es irgendwann zu langweilig fand, Zweibeinerreste zu essen, weshalb sie hergezogen seien, da Schlitzer sich hier mehr und bessere Beute erhofft habe.
Im Lager überlegt Donner, ob er den anderen Katzen von Schlitzer erzählen sollte, entscheidet dann aber, dies lieber Grauer Flug oder Farn zu überlassen.
Grauer Flug erinnert sich wieder an die Bedrohung durch Schlitzer, als er Sanfter Regen von der Sicherheit des Waldes erzählt. Als er Großer Schattens Lager verlässt, um sich Windläufers Lager anzuschließen, überlegt er erneut, ob er die Gruppe vor Schlitzer warnen sollte, entscheidet sich aber dagegen, da Farn, die nun sicherheitshalber in Großer Schattens Lager lebt, es merken würde wenn Schlitzer zurückkehren würde.
In einer Nacht wird Himmelsstern von drei Streunern umzingelt. Als Wolkenhimmel ihnen zuruft, sie gehen zu lassen, antwortet einer von ihnen, dass sie jederzeit gehen könne wenn sie wollte. Der Kater tritt vor und stellt sich als Schlitzer sowie als alter Freund von Einauge vor und erklärt, dass er mit Himmelsstern aufgewachsen sei. Als Wolkenhimmel versucht, Schlitzer anzugreifen, weicht dieser aus, wirft Himmelsstern zu Boden und hält sie dort fest. Er meint, dass es doch schade wäre, wenn er so eine hübsche Katze wie sie verletzen müsste, vor allem während sie auch noch Junge im Bauch trage.
Himmelsstern faucht ihn an, dass sie ihn ihm nie das gesehen habe, was ihr Vater Einauge in ihm sah, woraufhin Schlitzer sie fragt, warum sie ihm dann versprochen habe, seine Gefährtin zu werden. Sie erwidert, dass dies lange her sei und Wolkenhimmel fragt zum wiederholten Mal, was Schlitzer denn nun von ihnen wolle. Schlitzer erklärt, dass es ihm nicht gefalle, wie die Katzen der Berge Streuner rekrutieren, große Gruppen bilden und Geruchsmarkierungen setzen in einem Gebiet, das früher ihm gehört habe. Die Streuner hätten für ihn und seine Gruppe gejagt und im Gegenzug hätten sie diese Katzen in Frieden gelassen. Nachdem sie Bergkatzen das Gebiet übernommen hatten und die Streuner sich ihnen angeschlossen hatten, hätten sie diesen Lebensstil nicht mehr fortführen können und müssten deswegen hungern. Schlitzer verlangt daher nun, die Anführer der einzelnen Gruppen in der nächsten Nacht bei den Sonnenfelsen zu treffen, um mit ihnen auszudiskutieren, wie sie diese Tradition des Beuteteilens in Zukunft fortführen werden. Als Wolkenhimmel fragt, was er tun würde, wenn die Anführer dem nicht zustimmen würden, antwortet er, dass er Himmelsstern töten würde. Dann drehen er und seine Begleiter sich um und verschwinden zusammen mit Himmelsstern in der Dunkelheit.
Sanfter Regen, die das Geschehen beobachtet hatte, meint zu Wolkenhimmel, dass es für sie so geklungen habe, als hätten Schlitzer und Himmelsstern sich einmal sehr nahegestanden und sie Wolkenhimmel, nachdem sie ihn bereits einmal für ihren Vater betrogen habe, wohl auch für dessen Freund Schlitzer hintergehen könne.

Der Sternenpfad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Morgen nach Himmelssterns Entführung ist Wolkenhimmel noch sehr aufgewühlt. Er denkt, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als Schlitzers Forderungen nachzukommen und die anderen Anführer dazu zubringen, Schlitzer einen Teil ihrer Beute abzugeben. Doch nicht alle glauben an Himmelssterns Loyalität den Waldkatzen gegenüber. Donner lehnt es zunächst ab, sich am nächsten Halbmond mit Schlitzer zu treffen, Grauer Flug kann ihn aber doch noch davon überzeugen zu kommen. Währenddessen willigen Großer Schatten, Windläufer und Strömender Fluss ein.
Als die Anführer der Lager an Halbmond sich die Senke zu den vier großen Eichen hinunter begeben, werden sie bereits von Schlitzer, begleitet von sechs Streunern, erwartet, die auf dem Großfelsen sitzen. Der Kater meint, er sei froh, dass die Anführer gekommen sind. Als Wolkenhimmel meint, sie hätten keine andere Wahl gehabt, entgegnet Schlitzer, er hätte, nur Wolkenhimmel keine Wahl gelassen, während er nur wissen wollte, ob der Kater die anderen Anführer überzeugen könne zu kommen. Wenn die anderen Anführer nicht gekommen wären, hätte er Himmelstern beseitigt und einen anderen Weg gefunden, die Waldkatzen zu überreden, ihm und seinen Streunern Teile ihrer Beute zu überlassen. Zudem hat er Himmelsstern nicht zum Treffen mitgebracht, da die Anführer sonst seinen Forderungen nicht zustimmen werden.
Schlitzer fordert von den Anführern ihm jedes fünfte Stück Beute zu überlassen. Seine Streuner werden diese Beute täglich einsammeln. Die Anführer sind nicht sehr begeistert von dieser Forderung, da sie in der Blattleere selbst nicht genügend Beute haben, um ihre Katzen zu ernähren. Der Streuner droht noch einmal Himmelsstern zu töten, wenn sie nicht einwilligen. Verzweifelt versucht Wolkenhimmel mit Schlitzer zu verhandeln, um die Größe der Abgaben zu verringern, doch die anderen Anführer werden ihre Beute nicht teilen. Wütend verkündet Schlitzer, dass nicht nur Wolkenhimmel durch Himmelssterns Tod bestraft werden wird, sondern auch die anderen Anführer, da diese nicht die Gefahr, die ihnen durch seine Streuner droht, einschätzen können. Er ist überzeugt, dass seine Streuner die Waldkatzen besiegen werden.
Als letztes Ultimatum meint Schlitzer, dass die Anführer seine Forderungen ablehnen können, wenn ihnen Beute mehr wert ist, als der Leben ihrer Jungen und Lagergefährten. Trotzdem lehnen die Anführer, bis auf Wolkenhimmel, ab. Noch ein letztes Mal fleht der Kater Schlitzer an ihm seine Gefährtin wiederzugeben. Dafür werde er auch für die Streuner jagen und ihnen seine gesamte Beute überlassen, doch der Streuner schaut ihn nur mit Verachtung an. Darauf verschwindet Schlitzer mit seinen Streunern hinter dem Großfelsen.
Während sich Schlitzer mit den Anführern trifft, führt Grauer Flug eine Gruppe Katzen zu Schlitzers Lager, um Himmelsstern zu befreien. Dies gelingt ihnen auch. Einige Tage später überfallen fünf Streuner ein paar von Donners Katzen, die gerade auf der Jagd sind. Sie überlassen den Streunern sämtliche Beute. Donner warnt seine Lagergefährten, dass dies erst der Anfang sei, da Schlitzer eindeutig klar gemacht habe, dass er ihre Beute nehmen werde, wenn sie diese ihm nicht geben. Am nächsten Vollmond treffen sich Katzen aller fünf Lager bei den vier Eichen. Es stellt sich heraus, dass alle fünf Gruppen, außer der von Strömender Fluss, von den Streunern überfallen und ausgeraubt werden. Schlitzer macht seine Drohungen also wahr.
Kurze Zeit später trifft sich Grauer Flug mit Farn, die Schlitzers Gruppe angehört. Sie berichtet Grauer Flug, dass Schlitzer seit Himmelssterns Befreiung sehr verbissen darin sei, die Katzen der fünf Lager dafür bezahlen zu lassen, dass sie sich ihm widersetzt haben. Er werde nicht aufhören, bevor er nicht alle Katzen vertrieben habe. Farn meint, Schlitzer sei nicht so mächtig, wie er denkt. Die Kätzin gibt auch zu, dass alle fünf Gruppen gegenüber von Schlitzers Lager in der Überzahl wären. Trotzdem sei Schlitzer ein grausamer und entschlossener Kater und werde daher bis zum Tod kämpfen. Zudem ist Farn überzeugt, dass Schlitzer einen Kampf wolle, auch wenn es dabei nicht um Beute, sondern um eine andere Sache ginge.
Einmal überfällt Schlitzer zusammen mit drei seiner Streuner Wolkenhimmel und Sperlingfell bei der Jagd. Er nimmt einen Hasen an sich, den die beiden Waldkatzen vorher vergraben haben. Schlitzer schikaniert die Waldkatzen, dass dies ein armseliger Fang gewesen sei, möchte Sperlingfell aber auch das Eichhörnchen wegnehmen, das die Kätzin gerade trägt. Schlitzer erinnert Wolkenhimmel daran, dass der Kater ihm seine gesamte Beute versprochen haben, wenn er nur Himmelsstern zurückbekomme. Da Wolkenhimmel seine Gefährtin wieder bei sich hat, widersetzt er sich Schlitzer. Auch Sperlingfell weigert sich das Eichhörnchen abzugeben. Doch Schlitzer und seine Streuner beharren solange darauf, bis Wolkenhimmel Sperlingfell befiehlt den Streunern das Eichhörnchen zu geben. Dabei beleidigt Wolkenhimmel Schlitzer. Als Wolkenhimmel dem Anführer der Streuner die Beute gibt, schlägt Schlitzer nach ihm. Doch Sperlingfell springt dazwischen und die Streuner überwältigen die Kätzin.
Wolkenhimmel, der einen Kampf vermeiden möchte, verlangt von den Streunern mit der Beute zu gehen. Die Streuner nehmen die Beute auf und Schlitzer warnt Wolkenhimmel, das nächste Mal höflicher zu sein oder er könnte sich verletzen. Wütend ruft Wolkenhimmel, dass Schlitzer dieses Mal zwar gewonnen habe, der Streuner aber eines Tages Wolkenhimmels Krallen in seiner Kehle spüren werde. Daraufhin hält Schlitzer an und gibt Wolkenhimmel den Hasen als Geschenk für Himmelsstern. Die Streuner verschwinden danach zwischen den Bäumen.
Donner und Blitzschweif machen sich kurz darauf auf den Weg, um das Lager der Streuner zu finden. Als sie es gefunden haben, verstecken sie sich und beobachten eine Szene zwischen Schlitzer und Lila. Der Kater wirft der Kätzin einen mageren Sperling hin, woraufhin diese meint, es gebe bessere Beute. Doch Schlitzer bezeichnet Lila als die schwächste Jägerin und als diese erwidert, dass sie jagt anstatt zu stehlen, meint Schlitzer, er nehme sich das, was ihm gehöre. Er möchte, dass Lila seine Gefährtin wird, doch diese lehnt ab, nimmt den Sperling und geht.
Danach geht Schlitzer zu einem großen Frischbeutehaufen und erlaubt Splitter und darauf auch Käfer sich Beute zu nehmen. Dabei beobachten ihn seine Katzen mit zusammengekniffenen Augen. Nachdem sich Splitter und Käfer Beute genommen haben, ruft Schlitzer Frosch zu sich. Er schiebt dem verängstigten, sehr mageren Kater eine fette Drossel zu und fragt ihn, ob er hungrig genug sei, die Drossel zu essen. Frosch bejaht. Doch Schlitzer wirft die Drossel wieder auf den Frischbeutehaufen und meint, Frosch könne diese nicht haben, da er aus Faulheit nicht genug Beute vom Moor zurückgebracht habe. Als Frosch protestiert, dass dies keine Faulheit gewesen sei, meint Schlitzer es wäre Dummheit gewesen. Wieder protestiert der halb verhungerte Kater und der Anführer zerkratzt ihm die Schnauze. Daraufhin gibt Schlitzer Frosch einen zerquetschten Zaunkönig, den der Kater widerstandslos annimmt.
Schlitzer selbst nimmt sich ein fettes Birkhuhn und lässt sich mit Splitter und Käfer zum Essen nieder. Er meint zu Splitter, dass die Katzen ihm folgen, solange er sie hungern lässt. Splitter versteht nicht, warum Schlitzer den anderen überhaupt Beute gibt. Doch Schlitzer sieht einen Nutzen in ihnen, da er die Moorkatzen nicht alleine angreifen könne. Daher müsse er den anderen Katzen genug Beute geben, damit sie bleiben. Nach dem Mahl schlafen die Streuner ein.
Kurz darauf greifen die Streuner tatsächlich das Moor an. Schlitzer, Splitter und Käfer schaffen es Windläufer von ihrer Gruppe zu trennen. Der Anführer der Streuner meint, dass die anderen Katzen aufgeben werden, sollten sie die Kätzin töten. Er befiehlt Splitter auf Windläufers Kehle zu zielen. Doch Ginsterpelz kann seine Gefährtin retten und Windläufer duckt sich von Schlitzer weg. Als Ginsterpelz anfängt Splitter zu jagen, schaut Schlitzer ihm verwirrt hinterher, dreht sich dann aber zu Schiefer um und greift jene zusammen mit Käfer an. Grauer Flug eilt der Kätzin zu Hilfe. Während des Kampfes befiehlt Schlitzer Käfer Grauer Flugs Beine anzugreifen. Doch der Kater kann sich wehren, bevor ihm die Luft ausgeht. Dann kommen Windläufer und Ginsterpelz zurück, woraufhin der Kater Schlitzer von seinen Lagergefährten fernhält. Daraufhin kämpfen Schiefer, Grauer Flug und Ginsterpelz zusammen gegen Schlitzer. Schlitzer schafft es Grauer Flug zu überrumpeln, bevor weitere von Windläufers Katzen eintreffen. Den kurzen Moment nutzt Grauer Flug, um sich gegen Schlitzer zu wehren, doch es ist ein zu harter Kampf. Schiefer kann gerade noch so Schlitzer von Grauer Flug ziehen und die Streuner werden verjagt.
Als Donner und Blitzschweif ein weiteres Mal zum Lager der Streuner gehen, lässt Schlitzer seine Katzen gerade trainieren. Er lässt Splitter und Buche, die bereits blutet, gegeneinander kämpfen. Er weist die Kätzin an, den ersten Schlag von Splitter zu blocken. Dabei soll Splitter sich nicht zurücknehmen, da Buche lernen müsse, dass Langsamkeit mit Verletzungen einhergeht. Als Weide ihren Platz einnehmen möchte, befiehlt Schlitzer ihr zu gehen, da Buche lernen müsse zu kämpfen. Schlitzer weist Buche zudem an, möglichst angsteinflößend auszusehen. Als Buche sich erfolgreich gegen Splitter wehren kann, packt Schlitzer ihren Schwanz, woraufhin Splitter die Kätzin erneut angreifen und zu Boden werfen kann. Weide versucht sich erneut einzumischen, doch Schlitzer verbietet ihr dies wieder. Nachdem Splitter Buche noch eine Weile bearbeitet hat, befiehlt Schlitzer dem Kater aufzuhören.
Als Morgen die verletzte Buche bemerkt, meint sie, dass dies kein Training, sondern Grausamkeit sei und fragt Moos, ob er dies noch Sicherheit nennen könne. Schlitzer hört dies allerdings und fragt Morgen, ob sie die nächste sein möchte, die trainiert. Moos geht dazwischen und meint, dass Morgen noch ihre Jungen versorge. Da fordert Schlitzer den Kater auf selbst zu kommen und ihnen seine Kampftechniken zu zeigen. Moos nimmt an und Schlitzer befiehlt Käfer gegen Moos zu kämpfen. Doch bevor sie anfangen können zu kämpfen, kommt Roter gefolgt von Hunden ins Lager.
Splitter und Käfer springen vor Schlitzer, die zusammen einen Hund aus dem Lager treiben können. Dabei kann Schlitzer wütend die Schnauze des Hundes zerkratzen, woraufhin dieser flieht. Als Frosch verletzt wird und Weide ihm zu Hilfe eilt, kämpft Buche alleine gegen einen Hund. Donner und Blitzschweif wollen ihr helfen, doch Schlitzer versperrt ihnen den Weg, da die Kätzin beweisen soll, dass sie keine Last sei. Buche hat alleine gegen den Hund keine Chance und wird von ihm getötet. Zwar versucht Farn ihre Schwester noch zu retten, aber es ist zu spät.
Als Blitzschweif meint, Buche hätte gerettet werden können, fragt Schlitzer wofür. Splitter und Käfer unterstützen ihren Anführer. Farn wirft Schlitzer vor, dass er ihre Schwester hat sterben lassen. Doch dieser meint, er habe die Hunde nicht ins Lager gebracht und bezeichnet Roter als Mäusehirn, da keine Katze Hunde in ihr eigenes Lager führen würde.
Viele Katzen sind nach dem Kampf mit den Hunden verletzt. Neben Buche ist auch Fels gestorben. Dafür gibt Schlitzer Roter die alleinige Schuld. Als Donner meint, dass Schlitzer sich nun um seine Katzen kümmern müsste, erwidert Schlitzer, dass ihm Donner keine Befehle erteilen kann. Zudem fragt der Streuner, was Donner überhaupt in seinem Lager mache. Dann wendet sich Schlitzer gegen Donner und Blitzschweif, da sie sein Territorium betreten haben. Er lehnt deren Hilfe ab und meint, er müsse sich nicht um seine Katzen kümmern, da diese Feiglinge seien und wie Junge kämpfen.
Farn und andere von Schlitzers Katzen wenden sich daraufhin gegen ihn und wollen seine Gruppe verlassen. Daraufhin schlägt Schlange vor, diese Katzen zu verlassen und sie alleine klar kommen zu lassen. Schlitzer stimmt dem Kater zu und nimmt auch Splitter und Käfer mit. Donner fragt, wie herzlos Schlitzer sei, dass er sich nicht um seine verletzten Lagergefährten kümmere. Schlitzer meint, Donner sollte sich um diese Katzen kümmern, wenn sie ihm so sehr am Herzen liegen. Bevor Schlitzer gehen kann, sagt Donner noch, dass ihn niemand vermissen werde. Der Streuner wendet sich an Splitter und meint, sie sollten hier verschwinden, da es nach Angst rieche. Daraufhin machen sich Schlitzer, Splitter, Käfer und Schlange auf den Weg. Schwalbe schließt sich ihnen an.
Die restlichen Katzen aus Schlitzers Lager werden in den anderen Gruppen aufgenommen. So auch Biene, die in Windläufers Lager aufgenommen wird. Doch sie verrät nach einiger Zeit die Gruppe, um zu Schlitzer zurückzukehren.
Strömender Fluss schlägt vor, dass sich alle Gruppen bei Vollmond treffen, um die ehemaligen Streuner offiziell mit einer Art Zeremonie in die fünf Gruppen aufzunehmen. Fast alle der ehemaligen Streuner nehmen neue Namen an. Als Asche an der Reihe ist, möchte er keinen neuen Namen und meint, nur weil er in Donners Lager schlafen darf, müssen diese Katzen nicht seine Familie sein. Er meint, dass er bei Schlitzer sein eigenes Leben hatte. Doch Donner widerspricht ihm und meint, dass Asche bei Schlitzer nie sein eigenes Leben hatte, da er immer Schlitzer gehorchen musste. Daraufhin ertönt ein boshaftes Fauchen, das von Schlitzer selbst stammt. Dieser meint, dass ihm niemand hätte gehorchen müssen und jede Katze hätte gehen können, wenn sie nur gewollt hätte. Farn widerspricht ihm, da Schlitzer ihr gedroht hatte, ihre Schwester zu verletzen, als sie Schlitzers Gruppe verlassen wollte. Doch Schlitzer meint lediglich, dass Buche ohnehin gestorben ist.
Schlitzer hat seine anderen Streuner mitgebracht, darunter auch Biene. Er bedankt sich fauchend, dass sich die fünf Gruppen um seine schwächsten Katzen gekümmert haben, es nun aber für diese an der Zeit sei zu ihm zurückzukehren. Asche schließt sich Schlitzer sofort wieder an. Der Anführer der Streuner meint zu Donner, dass er sich ihnen vielleicht anschließen sollte, da dessen Fähigkeiten bei den fünf Gruppen verschwendet seien. Donner weigert sich. Keine weitere Katze möchte sich Schlitzer anschließen, woraufhin Donner dem Streuner befiehlt Asche zu nehmen und zu gehen. Wütend verkündet Schlitzer, dass sie seine anderen Katzen behalten und zu ihren Lagern zurückkehren können, aber trotzdem bald lernen werden, welchen Preis sie zahlen müssen, dass sie sich Schlitzer widersetzt haben.
Wolkenhimmel denkt sofort, dass Schlitzer wieder Himmelsstern entführt haben könnte, doch der Streuner möchte sich nicht weiter mit Wolkenhimmel beschäftigen und meint, dass es Grauer Flug gewesen sei, der seine Katzen weggeführt habe und er daher bestraft werden müsse. Als Grauer Flug fragt, was Schlitzer damit meine, ignoriert der Streuner ihn und befiehlt den anderen Streunern ihm zu folgen. Woraufhin sie in der Dunkelheit verschwinden.
Windläufer meint, dass Schlitzer es auf Schiefer und ihre Jungen abgesehen haben muss. Windläufers Katzen, Kieselherz, Sonnenschatten, Eulenauge und Sperlingfell kehren sofort zu Windläufers Lager zurück. Dort angekommen sehen sie Schiefer und Fleckenfell blutend im Schnee liegen. Die Streuner haben sie angegriffen. Silberstreif und Weißschwanz konnten sich verstecken, doch die Streuner haben Schwarzohr mitgenommen. Grauer Flug möchte ihn suchen, ist jedoch zu erschöpft und Donner hält ihn auf, um stattdessen nach dem Jungen zu suchen. Auf der Suche schließt sich ihnen auch Wolkenhimmel an und sie können Schlitzer und seine Streuner beim Donnerweg finden.
Die Streuner sind in der Überzahl und trotzdem wollen die Katzen aus den Gruppen angreifen. Schlitzer und seine Streuner wollen über den Donnerweg verschwinden, doch Schwalbe, die Schwarzohr trägt, stolpert und verliert dabei das Junge. Während Wolkenhimmel Schwarzohr retten kann, fliehen Schlitzer und seine Streuner.


Short Adventure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donnersterns Echo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Donnerstern denkt daran, wie Frieden zwischen allen Clans herrscht, seit sie sich zusammengeschlossen hatten, um Schlitzer zu verjagen.
Als Donnerstern sich wegen einigen herumstreunenden Hunden Sorgen macht, meint Lila Morgen zu ihm, dass es schon immer Gefahren im Wald gegeben habe, aber jetzt alles viel sicherer sei als damals, als Schlitzer noch da war.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fehler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Deutschen wird er fälschlicherweise mehrmals mit einem weißen Band um den Vorderpfoten[3][15] und grauem Fell,[16][17] zerfetzten Ohren,[18][15] sowie nur mit einer vernarbten Nase, statt Schnauze, beschrieben.[19]
  • In der deutschen Version von Der geteilte Wald wird er außerdem einmal fälschlicherweise als Einzelläufer bezeichnet.[20][21]

Beziehungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wichtig: Bedenke, dass du in diesem Abschnitt Referenzen angeben musst. Wie das geht kannst du hier nachlesen. Ergänzungen ohne Referenzen werden rückgängig gemacht.
Spoilerwarnung: In diesem Abschnitt findet keine Abgrenzung zwischen den Ereignissen einzelner Bücher statt. Der Inhalt kann sowohl aus deutschen als auch aus englischen Büchern stammen.
Folgt

Character Art[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Bilder sind eine Faninterpretation, die sich an Buchinhalten orientiert.

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folge ihnen. Finde heraus, wo sie sich niederlassen. Ich habe mir schon gedacht, dass sie nicht ewig in dieser kargen Gegend bleiben. Ich muss wissen, wo sie ihr Lager errichten, wo sie jagen, welche Gewohnheiten und welche Schwächen sie haben. Einfach alles!
Schlitzer zu Farn in Der geteilte Wald, Seite 73


Schlitzer weiß nun mal sehr genau, wie er anderer Katzen dazu bringt, das zu tun, was er will. Wer sich gegen ihn stellt, geht ein großes Risiko ein.
Farn über Schlitzer in Der Sternenpfad, Seite 119


Lass sie hungern, dann tun sie, was du ihnen sagst.
Schlitzer zu Splitter in Der Sternenpfad, Seite 161


Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Sternenpfad, Seite 48-49
  2. Der Sternenpfad, Seite 317
  3. 3,0 3,1 Der geteilte Wald, Hierarchie
  4. Der Sternenpfad, Hierarchie
  5. Englische Originalversion: Der Sternenpfad, Seite 266; Deutsche Version: Der Sternenpfad, Seite 294
  6. Englische Originalversion: Der Sternenpfad, Hierarchie; Deutsche Version: Der Sternenpfad, Hierarchie
  7. 7,0 7,1 Englische Originalversion: Der geteilte Wald, Seite 330; Deutsche Version: Der geteilte Wald, Seite 345
  8. 8,0 8,1 8,2 Englische Originalversion: Der geteilte Wald, Seite 62; Deutsche Version: Der geteilte Wald, Seite 73
  9. Englische Originalversion: Der geteilte Wald, Seite 62
  10. Englische Originalversion: Der geteilte Wald, Seite 62; Deutsche Version: Der geteilte Wald, Seite 72
  11. Englische Originalversion: Der Sternenpfad, Seite 115
  12. Englische Originalversion: Der Sternenpfad, Seite 62
  13. Englische Originalversion: Der Sternenpfad, Seite 152; Deutsche Version: Der Sternenpfad, Seite 173
  14. Link zu Kates Blog Backup Screenshot
  15. 15,0 15,1 Der geteilte Wald, Seite 345
  16. Der geteilte Wald, Seite 345-346
  17. Der Sternenpfad, Seite 187
  18. Der geteilte Wald, Seite 73
  19. Der Sternenpfad, Seite 133
  20. Der geteilte Wald, Seite 127
  21. Englische Originalversion: Der geteilte Wald, Seite 114
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